09.02.2016
Kultur Tweetup. Lost Between Borders #lbbdd

Im letzten Jahr hat der Galerie- und Projektraum Hole of Fame die Ausstellungsreihe „Contact Perspectives“ gestartet, die den Themen Flucht, Migration und transkulturelles Zusammenleben gewidmet ist. Im dritten Teil zeigen Hannah Pool und Felix Volkmar ihre Dokumentation „Lost Between Borders“ (#LBBdd). Vier Wochen haben die beiden Studenten Menschen auf der Flucht begleitet, ihren Geschichten zugehört und den Weg nach Deutschland fotografisch dokumentiert.LostBetweenBorders_FelixVolkmar

Beim Tweetup am 9. Februar können wir uns zunächst gemeinsam die Ausstellung erschließen. Felix wird uns dann per Videokonferenz persönlich schildern, wie er die Reise und vielen Gespräche erlebt hat, und unsere Fragen beantworten. Die Ausstellung wird von den Dresdner Gruppen von Amnesty International unterstützt, die gern mehr Einblicke in die Arbeit der Menschenrechtsorganisation in Dresden geben. Im Anschluss würden wir gern noch mit Euch bei einem Getränk zusammensitzen und den Abend ausklingen lassen.

Die ersten zwei Wochen haben Felix und Hanah auf der griechischen Insel Kos verbracht und dort die Ankunft der Geflüchteten in Europa mitverfolgt. Anschließend haben sie sich zusammen mit den geflüchteten Menschen auf den Weg nach Deutschland gemacht.

Hannah Pool hat als Übersetzerin für Persisch den Geschichten der iranischen und afghanischen Geflüchteten zugehört und sie aufgeschrieben.

Als Fotograf hat Felix Volkmar den Lebensabschnitt der Menschen künstlerisch festgehalten. Die dabei entstandenen Bilder portraitieren einzelne Geflüchtete, zeigen die Lebensumstände auf der Fluchtroute und geben einen Einblick in das Leben auf der Flucht.

Der Fokus der ausgestellten Bilder sowie der Recherchen lag auf den menschlichen Aspekten der Flucht. Entgegen den gängigen Darstellungen der Flüchtlinge als anonyme Masse erzählen Einzelportraits die Geschichten von Individuen, die aus unterschiedlichsten Gründen den beschwerlichen und gefährlichen Weg auf sich genommen haben.

Hashtag zum Tweetup: #LBBdd

Wann?
09. 02. 2016 um 19:00 Uhr
Treffpunkt:
Hole of Fame | Königsbrücker Straße 39 | 01099 Dresden

Wer am 9.2. nicht dabei sein kann, dem möchten wir den Filmabend am 12.2. in der Ausstellung empfehlen: Dirk Großer zeigt in seinem Filmprojekt Babel – „Wohin ich gehe“ Portraits von Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden. In seinem Film lässt er Menschen zu Wort kommen, die viel hinter sich gelassen haben und den Blick nach vorn richten, damit wir ihren Geschichten zuhören können.

– aufgeschrieben von Chris Kloss

Am 09. Februar trafen sich eine Handvoll Twitternutzer/innen im Hole of Fame zum Tweetup im Rahmen der Ausstellung „Lost between Borders“. Diese wurde durch die Dresdner Amnesty Stadtgruppe in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Felix Volkmar und der Dolmetscherin Hannah Pool organisiert.

Zu den fünf Twitteratis gesellten sich noch vier weitere Gäste, die auf andere Umwege von der Veranstaltung erfahren haben.

Der Fotograf Felix Volkmar war mithilfe eines Beamers und Laptops via Skpye zugeschalten und berichtete von seinen Erlebnissen.

In der gesamten Zeit, in der Felix und Hannah unterwegs waren, kamen sie mit verschiedenen Flüchtlingen in Kontakt. Da Hannah Farsi spricht, konnten die sprachlichen Barrieren schnell abgebaut werden. Auch der Umstand, dass Felix mit der Kamera unterwegs war, erleichterte die Kontaktaufnahme, da Flüchtlinge auf ihn zu kamen und um Fotos von ihnen baten.

Hannah und Felix haben ihre Erlebnisse per WhatsApp Gruppe dokumentiert. Diese Aufzeichnung wurden in der Ausstellung ausgelegten Broschüre aufbereitet. Diese Aufbereitung findet man auch auf Google Docs.

Via Twitter konnten Fragen gestellt werden, die Felix beantwortet und von den Teilnehmer/innen so gut wie möglich weitergeleitet wurden.

Felix ist es wichtig, dass Menschen mit ihren Geschichten gesehen werden.

Neben den Tweets und Fotos wurden auch kurze Snapchat Stories erstellt.


Die komplette Sammlung aller Tweets finden sich in einer Twitter Timeline.

Die Webseite Kultur Tweetup ist ein Projekt der konzeptfreun.de - für die technische Umsetzung wird hier auf WordPress & YAML vertraut. Diese Webseite, wie auch die Veranstaltungen, stehen in keinerlei geschäftlichen Beziehung mit Twitter, Inc. Die Webseite nutzt lediglich den Twitter-Login für den Anmeldeprozess.