24.06.2014
Tweetup. Graffiti in Dresden

In Dresden sind sie, wie in vielen anderen Städten auch, aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken: Graffitis. Aus diesem Grund möchten wir die Gelegenheit nutzen um am 24. Juni das galerie modul 8 im Kraftwerk Mitte zu besuchen. Die aktuelle Doppelausstellung „GRAFFITI IN DRESDEN 1989 – 2000 & 20 JAHRE BANDITS DRESDEN“ lädt wunderbar dazu ein, sich ein Bild von der Entwicklung in der Zeit von 1989 bis 2000 zu machen. Außerdem wird eine eine der ältesten noch aktiven Crews Ostdeutschlands vorgestellt. Zudem zählen die Bandits zu den bekanntesten Crews Deutschlands und sind international vertreten.

GRAFFITI IN DD 1989 – 2000 & 20 JAHRE BANDITS DRESDEN

Zu bestaunen gibt es Werke die teils legal, teils illegal entstanden sind. Es werden Künstler, auch außerhalb der Bandits Dresden vorgestellt die, die Stadt mit Spraydosen, Rollern, Markern und Pinsel gestalterisch in ihrem Aussehen beeinflusst haben. Zu sehen gibt es neben Reproduktionen von Wandarbeiten auch Sketches, Leinwände und Projektskizzen. Durch die Ausstellung führen die Bandits Dresden Mitglieder Andy K. und Sebastian „Slider“ Gierbig.

Beide Ausstellungen werden vom Jugendhaus Spike und Heroes and Kids unterstützt.

Unter dem Hashtag #TuGiD möchten wir Tweets mit euren Meinungen zum Thema „Graffiti“ sammeln. Wenn ihr außerdem schon Fragen habt, könnt ihr diese bereits im Vorfeld stellen und zum Tweetup wird dann versucht, auf alle Fragen eine Antwort zu finden. Das #TuGiD kann selbstverständlich mit Hilfe einer Twitterwall verfolgt und miterlebt werden. Live dabei sein, ist natürlich immer noch das Beste, daher könnt ihr euch ganz einfach mittels Twitter anmelden und euch einen Platz für das Tweetup sichern.

Wann und Wieviel?
24. Juni 2014 19:00 Uhr
2€ Eintritt
Wo?
galerie modul 8.
KRAFTWERK MITTE
Ehrlichstraße 2
01067 Dresden

Am 24. Juni ’14 waren wir mit dem Kultur Tweetup zu Gast im galerie module 8. Exklusiv und auch für die Ausstellung einmalig stellten uns die beiden Dresdner Graffiti-Bekanntheiten Andy K. und Slider die von ihnen kuratierte Ausstellung “GRAFFITI IN DRESDEN 1989 – 2000 & 20 JAHRE BANDITS DRESDEN” vor. Schon im Vorfeld war die Freude auf die Begegnung mit Dresdner Graffiti-Geschichte spürbar.

… dann ging es auch schon los.

Die Reise begann in der Zeit der DDR. 1984 kam der US-amerikanischer Breakdance-Film Beat Street in die Kinos, im Gepäck ein ganzes Lebensgefühl, mit dem die Jugend in der DDR anders als wahrscheinlich von der DDR-Führung erhofft, sehr wohl etwas anfangen konnten.

In der DDR erfreute sich der Film ungeahnter Popularität und führte zur Gründung zahlloser Vereinigungen, die sich ausschließlich mit Breakdance, Hip-Hop und Graffiti beschäftigten. (Wikipedia)

Über die Nachwendezeit reisten wir schnell durch die Zeit und bekamen Ausstellungsgegenstände wie den Orinalstein einer Mauer mit dem letzten Rest eines Graffitis von 1989 erklärt.

In einem eigenen Raum werden die Werke verschiedener Graffiti-Künstler gezeigt. Schön zu sehen ist dabei der jeweils eigene Style.

Graffiti ist nicht gleich zu setzen mit Street-Art.

Typische Accessoires der frühren Szene, heute sind sie nicht mehr ganz so leicht an der Kleidung zu erkennen.

20 Jahre Bandits

Die Bandits haben sich als Dresdner Crew gegründet, mittlerweile sind die Mitglieder überall in der Welt bekannt und aktiv.

Auch Ellen Demnitz-Schmidt vom Spike Dresden, brachte uns noch einen weiteren Einblick in die Dresdner Graffiti-Historie.

Nach fast zwei Stunden Graffiti-Reise waren wir dann alle gut gefüllt mit Eindrücken. Wir bedanken uns noch einmal bei Torsten Rommel von der Galerie Module und nicht zuletzt auch Andy K., Slider und auch Ellen für die tiefen Einblicke in die Dresdner Graffiti-Geschichte!

Wer sich noch einmal alle Tweets zum #TuGiD anschauen möchte, findet diese auf storify.

https://storify.com/KulturTweetup/tweetup-graffiti-in-dresden-tugid-alle-tweets

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